Geburt im Geburtshaus Bad Oldesloe

Unser Ziel ist die Unversehrtheit von Mutter und Kind und die Zufriedenheit der Eltern mit unserer Betreuung.

Die freie Wahl des Geburtsortes ist vom Gesetzgeber vorgesehen. Neben der Geburt zu Hause ist die Geburt bei uns im Geburtshaus möglich. Für eine Geburt in der Klinik müssen Oldesloerinnen zwischen 20 bis 40 km reisen.

Die normale Geburt ist möglich. Wir beraten gerne, was Sie benötigen in der Schwangerschaft und was nicht. Dazu gehört das Abwarten natürlicher Wehen und der Verzicht auf medikamentöse Anregung von Wehen bei der Geburt. Nur 6,7% aller Geburten in Kliniken verlaufen ohne den Einsatz von Medikamenten oder sonstige medizinische Maßnahmen.

Die Sicherheit von Geburten im Geburtshaus ist hinreichend belegt. In der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe, QUAG e.V., dokumentieren wir seit 1997 die Qualität der Versorgung in Deutschland bei Geburtshaus- und Hausgeburten. Wir bilden uns regelmäßig fort, um auf selten auftretenden Situationen vorbereitet zu sein.

Als Geburtshaus sind wir verpflichtet, Qualitätsmanagement durchzuführen  und uns von externer Stelle überprüfen zu lassen.

Melden Sie sich früh an; sobald Sie Kenntnis von Ihrer Schwangerschaft haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir nehmen uns viel Zeit und gemeinsam finden wir den besten Weg für Sie. Seit 2012 sind Hebammen in allen Belangen der Schwangerenbetreuung und Geburtshilfe der ärztlichen Versorgung gleich gestellt.

Sie werden eine Hebamme aus unserem Team gut kennen lernen durch regelmäßige Betreuungstermine und Vorsorge. Bei der Geburt ist sie ausschließlich nur für Sie da. Wenn die Geburt fortschreitet, kommt eine zweite Kollegin dazu, die sie ebenfalls vorher kennen lernen.

Die Schmerzempfindung wird gelindert dadurch, dass Sie gebären können, an dem Ort, an dem Sie sich geborgen und wohl fühlen. Die Anwesenheit von Menschen, denen Sie vertrauen, die Abschottung von störenden Einflüssen von außen und vollkommene Bewegungsfreiheit. Die biochemische Steuerung im Körper kann sich so optimal entfalten und Schmerzen reduzieren.

Weniger ist mehr. Die meisten Untersuchungen und Maßnahmen, die Schwangeren und Gebärenden angetragen werden, wie zum Beispiel das CTG (automatische Herzton- und Wehenmessung), führen zu keinem besseren Ergebnis. Sie sind vielleicht sogar schädlich, weil sie zu weiteren unnötigen Maßnahmen führen. Deshalb verzichten wir weitgehend auf das CTG und leiten die kindlichen Herztöne in Intervallen ab.

Der besondere Vorteil der Geburt im Geburtshaus ist das Gebären aus eigener Kraft. Es macht Frauen stark und selbstbewusst und fördert die Bindung zum Kind und das Stillen. Geschwister können bald das neue Baby sehen. Bei Geburtshausgeburten besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Mutter und Kind gemeinsam nach der Geburt entlassen werden.

Wir gewährleisten eine kontinuierliche Rufbereitschaft von zwei Hebammen ab der 38. Schwangerschaftswoche für fünf Wochen. Die Krankenkassen tragen hierbei Kosten in Höhe von 250 Euro.

Die Kosten für die Geburt und die Betriebskosten für das Geburtshaus übernehmen die Krankenkassen. Zur Deckung unserer Haftpflichtversicherung und der Rufbereitschaftskosten benötigen wir einen zusätzlichen Beitrag von Ihnen.